Was ist Riesterrente

Von der Riester Rente hat schon jeder etwas gehört oder gelesen. Aber was ist die Riesterrente eigentlich? Der Name Riester Rente geht auf den ehemaligen Arbeitsminister Walter Riester zurück. Im Jahr 2000 bzw. 2001 wurde das Nettorentenniveau eines durchschnittlichen Rentners von 70% auf 67% reduziert.

Seitdem ist beim Staat und der Bevölkerung das Bewusstsein stark gewachsen die staatliche Rente durch eine private Vorsorge ergänzen zu müssen. Inzwischen haben bereits 9 Millionen Bundesbürger eine Riesterrente abgeschlossen – mit steigender Tendenz.

Das weiterhin steigende Interesse erklärt sich unter anderem in den bis 2008 stufenweise gestiegenen staatlichen Zulagen. Betrug etwa die Grundzulage für Riester Sparer 2002 jährlich noch 38 Euro und die Zulage pro Kind 46 Euro sind diese Stufenweise (bis 2008) auf 154 Euro bzw. 185 Euro angehoben worden.

Der Riester Sparer erhält vom Staat entsprechend seiner persönlichen Situation die staatlichen Zulagen und muss so nur einen Teil der Vorsorgebeiträge selber leisten. Dabei sind staatliche Förderquoten bis über 50% der Vorsorgebeiträge möglich.

Das Geld wird entsprechend den persönlichen Wünschen des Sparers von einer Versicherungsgesellschaft o.ä. angelegt. Etwa in einer klassischen privaten Rentenversicherung oder einem Banksparplan. Bei Renteneintritt erfolgt dann die Auszahlung als lebenslange Leibrente.

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