Riester Rente Steuerersparnis

Zum Riester-Rente Vergleich!

Die staatliche Förderung der Riesterrente ergibt sich aus:

In vielen Fällen ist der Steuervorteil für die Riester-Förderung von untergeordneter Bedeutung bzw. spielt keine Rolle. Insbesondere bei überdurchschnittlichem Einkommen und niedrigem Zulagenanspruch kommt jedoch der Steuervorteil zum tragen. Eine Beispielrechnung finden Sie am Ende der Seite.

Praktisch wird durch den Sonderausgabenabzug sichergestellt, dass die vom Förderungsberechtigten eingezahlten Riester-Beiträge in jedem Fall von der Einkommensteuer freigestellt werden. Beiträge zur Riesterrente sind seit 2008 bis maximal 2100 Euro steuerlich als Sonderausgabe im Rahmen der Einkommensteuererklärung abzugsfähig.

Wie erhält man den Sonderausgabenabzug?

Sie müssen lediglich "normal" Ihre Einkommensteuererklärung einreichen. Dort vermerken Sie im "Mantelbogen" (ca. Zeile 75) Ihre Sonderausgaben, füllen die Anlage AV aus und fügen die Bestätigung Ihres Riesteranbieters über die geleisteten Altersvorsorge-Beiträge bei. Das Finanzamt führt dann automatisch eine sogenannte „Günstigerprüfung“ durch.

Die Günstigerprüfung durch das Finanzamt

Der Finanzamt prüft ob der sich aus den absetzbaren Riester-Beiträgen ergebende Steuervorteil höher ist, als die Vorteile welche sich durch die dem Sparer zustehenden Zulagen ergeben. Ist dies der Fall, dann wird diese Differenz zusätzlich durch das Finanzamt erstattet. Sind hingegen die Zulagen (bestehend aus Grundzulage und Kinderzulage) höher, dann werden „nur“ diese geleistet. Während die staatlichen Zulagen direkt in den Riester Rente Vertrag fließen, wird ein hierüber hinausgehender Steuervorteil im Rahmen des Einkommensteuerbescheids erstattet.

Beispiel: Berechnung der Steuerersparnis (Vereinfacht)

Angenommen wird ein alleinstehender Mann ohne Kinder mit einem persönlichen Steuersatz von 40%. Als staatliche Riester-Zulage erhält er lediglich die jährliche Grundzulage von 154 Euro. Um den Steuervorteil voll auszuschöpfen, investiert er im ersten Jahr den Betrag von 1946 Euro in seine Riester-Rente. Zusammen mit der Zulage erreicht er so den maximal geförderten Vorsorgebetrag, denn die vom Staat geleistete Zulage wird als vom Sparer geleistete Vorsorgeleistung berechnet.

Sonderausgabenabzug für Vorsorgeleisungen: 1946 Euro Eigenleistung + 154 Euro Zulagenanspruch = 2100 Euro
Steuervorteil bei reinem Sonderausgabenabzug: 2100 Euro Sonderausgabenabzug x 40% Steuersatz = 840 Euro
Zusätzlicher Steuervorteil: 840 Euro theoretischer Steuervorteil - 154 Euro erhaltene Zulage = 686 Euro

Die Gesamtförderung beträgt 840 Euro: Bestehend aus der Zulage von 154 Euro und einer zusätzlichen Steuerersparnis von 686 Euro. Bei der Abrechnung der nächsten Einkommensteuer erhält der Sparer die 686 Euro im Rahmen der Einkommenssteuer erstattet. Auf seinem Riesterkonto befinden sich dann 2100 Euro (Eigenleistung 1946 + 154 Euro Zulagen).


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Tipp: Die für den Riester-Rente Sparbetrag angesetzten Sonderausgaben, gehen nicht in die übrigen Vorsorgeaufwendungen nach § 10 EStG ein. Sie können neben der Riesterförderung z.B. problemlos noch eine betriebliche Altersvorsorge für den Aufbau einer privaten Rente nutzen.


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